Advertorial: Barrierefreies Bauen – worauf kommt es an?

Barrierefreie Bäder sind im modernen Hausbau immer häufiger

Wer bereits direkt beim Hausbau barrierefrei plant, kann sich im Nachhinein kostspielige Umbauten sparen. Wir zeigen hier, worauf es beim barrierefreien Bauen ankommt.

Barrierefreies Bauen: Welche Kriterien müssen beachtet werden?

Barrierefrei ist ein Haus oder eine Wohnung genau dann, wenn es so gestaltet wurde, dass es auch noch im hohen Alter bzw. in verschiedenen Lebenssituationen wie Krankheit und Behinderung gut nutzbar ist. Wer demnach bereits beim Hausbau barrierefrei plant, sorgt schon bei den ersten Planungsschritten für genügend Mobilität im Eigenheim auch bis ins hohe Alter. Durch die folgenden einfachen Kriterien lässt sich dies bereits gut erreichen:

  • Sämtliche Räume sind ohne Stufen oder Schwellen erreichbar
  • Extra-breite Türen werden verbaut
  • Sichere, automatisierte Haustechnik
  • Speziell abgestimmte Böden
  • Leicht bedienbare Fenster, Fensterläden und sonstigen Armaturen

Auch Bauherren, die nicht selbst die geplante Immobilie bewohnen wollen, profitieren von einer barrierefreien Hausbauplanung, denn solche Häuser weisen oft einen höheren Wiederverkaufswert auf. Eine praktische Haustechnik und durchdachte Raumaufteilungen machen sich also durchaus bezahlt.

Barrierefreier Hausbau: Darauf kommt es an!

1. Großzügige Raumaufteilung

Der gesamte Grundriss des Hauses und speziell die einzelnen Zimmer sollten großzügig geplant werden. Der Wendekreis eines Rollstuhls sowie die Vorgabe DIN 18040-1 kann hierfür die Grundlage sein. Besonders in Räumen, die in der Regel eher klein ausfallen, sollte genügend Platz berechnet werden, damit später bei Bedarf auch ein Rollstuhl darin problemlos bewegt werden kann. Hier bieten offene Wohnkonzepte viele Vorteile, denn diese lassen sich später meist leichter umgestalten. Ein offener Ess-Wohn-Bereich sorgt beispielsweise mit leichten Trennwänden für eine optimale Flexibilität. Auch beim Treppenhaus sollten später Maßnahmen ergriffen werden können, die für die nötige Mobilität sorgen, wie etwa der Einbau eines Aufzugs oder Treppenlifts.

2. Keine Stufen und Schwellen

Auf Stufen und Schwellen sollte bei einer barrierefreien Bauweise möglichst verzichtet werden. Für barrierefreies Wohnen bieten sich daher Bungalows gut an. Sind einige Treppenstufen beim Bau nicht vermeidbar, können später Rampen montiert werden. Gleiches gilt natürlich für die Treppen zum Eingang. Außerdem ist es sinnvoll, bereits beim Hausbau eine ebenerdige Dusche zu integrieren. Sollte das Haus doch über mehrere Stockwerke verfügen, so können auch Treppenlifte zur Barrierefreiheit beitragen. Diese lassen sich relativ einfach montieren und machen so auch obere Stockwerke für gehbehinderte Menschen bewohnbar.

3. Griffe montieren

Es ist für ein barrierefreies Wohnen ebenfalls erforderlich Schalter, Griffe und ähnliches so zu montieren, dass auch ein Rollstuhlfahrer sie problemlos erreichen kann. Im Idealfall wird hierfür eine Höhe von 85 Zentimetern (ab Boden) genutzt. Zudem muss ein seitlicher Abstand zur Wand von mindestens 50 Zentimeter eingehalten werden damit Schalter, Griffe und Türdrücker auch sitzend erreichbar sind. Im Bad sollten darüber hinaus Haltegriffe im Sanitärbereich angebracht werden, damit auch die tägliche Körperhygiene so lange wie möglichst allein durchgeführt werden kann.

4. Moderne Haustechnik

Im Handel sind zahlreiche innovative Elektroinstallationen für körperlich eingeschränkte Menschen erhältlich. Diese helfen optimal dabei, die Barrieren im Alltag zu überwinden. Hier wäre etwa der automatische Türöffner zu nennen oder auch elektrische bedienbare Rollladenkästen. Bei der Umsetzung eines barrierefreien Badezimmers kann der Komfort darüber hinaus durch ein fahrbares Waschbecken oder andere flexible Armaturen erheblich erhöht werden.

Unser Fazit

Eine flexible und praktische Raumaufteilung ist förmlich der Grundpfeiler für die optimale Planung einer barrierefreien Immobilie. Die einzelnen Räume müssen genügend Bewegungsfreiheit bieten und sollten selbstverständlich keine Stolperfallen oder anderweitige Hindernisse für die Bewohner bereithalten. Zudem wird der Alltag für ältere Personen durch den Einsatz von moderner Haustechnik um ein Vielfaches erleichtert.

 

Gastautor

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