Demenzdorf Alzey endgültig gescheitert

Alexander Keller

Ehemaliger Chefredakteur vom Wohnen im Alter Magazin.

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1 Antwort

  1. Theresia sagt:

    Unglaublich, wie man ein Demenzdorf, das wirklich Sinn macht, auf Eis legen kann, weil ein Krankenhaus eigene Demenzgruppen fördern will. Zwei mal 12 Personen. Wem ist denn damit gedient?
    Ich habe soeben mehrere Sendungen im Fernsehen gesehen, über Pflegenotstand, über Massentierhaltung und steigende Gewalt usw. Und dann die Frage, wie kann man so vieles einfach so laufen lassen, obwohl es Länder gibt, die hier vorbildlich bessere Methoden anbieten, zumindest in der Pflege und in der Tierhaltung.
    In der Pflege gibt es Hilfsangebote, aber Demenzkranke, die immer mehr den Bezug zu ihrem eigenen Leben verlieren und um die man ein aufwendiges Konstrukt aufbauen muss, damit sie sich einigermaßen wohlfühlen, das ist in Familien, die oftmals selbst noch andere Lasten zu tragen haben, mit dem Fortschreiten der Krankheit, meist nicht tragbar, ohne das die pflegenden Angehörigen selbst an Substanz verlieren.
    Ich selbst befinde mich gerade in einer solchen Lage. Ich wäre froh, wenn ich in der Familie noch einen Angehörigen finden könnte, der nicht arbeiten gehen muss und mit dem man sich die Pflege ect. teilen kann. Schon meiner Mutter ist es so ergangen, dass sie mit meiner demenzkranken Oma vollkommen auf sich gestellt gewesen ist. Das ist eine unmenschliche Situation.
    Ein solches Dorf wäre für meine Angehörige eine große Alternative und Erleichterung gewesen.

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