5 Fragen an: Michael Zimber Geschäftsführer Seniorenzentrum Martha-Maria Nagold

Michael-ZimberIn unserer neuen Interview-Reihe  stellen wir interessanten Persönlichkeiten aus der Pflege 5 Fragen zu den Themen Pflege und Wohnen im Alter. Folgend fünf Fragen an Michael Zimber Geschäftsführer des Seniorenzentrums Martha-Maria Nagold:

Was hat Sie in die Pflege verschlagen?

Als 18 Jähriger wollte ich Berufskraftfahrer werden. Meine Eltern meinten ich solle doch vorher noch was vernüftiges lernen. So machte ich die Ausbildung zum Altenpfleger. Nach der Ausbildung Zivildienst und da mir die Arbeit mit den alten Menschen viel Freude machte bin ich dabei geblieben.

Was zeichnet das Seniorenzentrum Martha-Maria Nagold aus?

1. die Lage: Das Seniorenzentrum Martha-Maria Nagold liegt direkt am Rand des Stadparkes und nur fünf Gehminuten vom Zentrum entfernt.
2. das Unternehmen Menschlichkeit: Wir unternehmen Menschlichkeit. Der Mensch egal ob Bewohner, Angehöriger oder Mitarbeiter steht bei uns im Mittelpunkt.
3. Das Leben im und um das Haus: Das spiegelt sich in allem ab. Konzerte von Klassik über Volksmusik bis Rock. Vorträge, Reiseberichte, Theateraufführungen,
bis Tanzen. Ausflüge und Reisen. Wir bekommen besuche vom Kindergartenkindern, über Schüler bis hin zu Seniorengruppen deutsche und internationale Besucher.
4. Menschen die sich für das Haus einsetzen: Neben vielen Hauptamtlichen die sich um das Seniorenzentrum kümmern gibt es weit über 60 Ehrenamtliche die immer wieder ins Haus kommen und sich in den unterschiedlichsten Bereichen am Leben im und um das Haus beteiligen

Was ist Ihr „Rezept“ gegen den drohenden Fachkräftemangel in der Pflege?

Ein Rezept reicht glaub ich nicht aus. Was machen wir? Ausbilden natürlich! Wir sind Kooperationspartner von fünf Schulen. Dabei veranstalten wir für die Schulen Handycap-Tage, beteiligen uns an Schul-Job-Messen, laden Schulklassen zu uns ins Haus ein und lassen die Schüler gegen die Bewohner Wii spielen. Wir sind aktiv in Konfirmantengruppen und lassen in diesem Rahmen die kirchliche Diakonie lebendig werden. Wir nehmen an den verschiedensten öffentlichen Aktionen mit unseren Schülern teil, da Jugendliche am ehesten Gleichaltrigen glauben.

Wie möchten Sie im Alter wohnen?

Mal sehen am liebsten in meinem Zimmer aber mit anderen Menschen zusammen. Ein Heim kann ich mir gut vorstellen

Was war Ihr schönstes Erlebnis in der Altenpflege/als Pfleger?

Da gibt es so viele; aber was mir immer am meisten bedeutet ist in die strahlenden Augen eines Menschen zu blicken der sich sonst nicht mehr äußern kann.

 

Sie kennen eine interessante Persönlichkeit in der Pflege?
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Alexander Keller

Ehemaliger Chefredakteur vom Wohnen im Alter Magazin.

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