Hilfe für Helfende: Lösungsansätze für eine neue Qualität in der Pflege

Themenwochen „Hilfe für Helfende“ erfolgreich beendet

Zwei Wochen lang drehte sich auf inqa.de alles um Beschäftigung in der Pflege. Die Expertin Dr. Natalie Lotzmann beantwortete Ihre Fragen zum Thema. Hinter den Themenwochen steht die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Die Initiative wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und setzt sich seit mehr als zehn Jahren für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen hierzulande ein. Die entscheidende Frage dabei: Wie kann Arbeit für Unternehmen rentabel und für Beschäftigte gesund, motivierend und attraktiv gestaltet werden? Ein bedeutender Bereich dieser Initiative ist dabei die Pflege. Wie kann die Qualität der Arbeit und die Gesundheit von Pflegekräften nachhaltig verbessert werden? Wo können Pflegeeinrichtungen, Führungskräfte und Beschäftigte ansetzen, um den Herausforderungen im Bereich der Pflege zu begegnen und welche konkreten Lösungsansätze gibt es bereits? „Angesichts der demografischen Entwicklung und der alternden Gesellschaft steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften. Doch bereits jetzt zeichnen sich Engpässe ab. Die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, ist ein zentraler Ansatzpunkt, um diesen Herausforderungen zu begegnen“ sagt Dr. Natalie Lotzmann.

Videoantworten von Gesundheits-Expertin Lotzmann

Die Themenwochen gab Pflege-Interessierten die Möglichkeit, die Expertin Dr. Natalie Lotzmann das zu fragen, was Sie zum Thema „Hilfe für Helfende! Herausforderungen und Lösungsansätze für eine neue Qualität der Pflege“ bewegt. Insgesamt reichten die Nutzerinnen und Nutzer von inqa.de fünfzehn Fragen an unsere Themenbotschafterin „Gesundheit“ ein. Anschließend konnten Sie abstimmen, welche der Fragen Sie am meisten interessieren. Wie lange wollen wir noch sparen und die Preise für Pflegeleistungen nach unten treiben, weil wir glauben, es sei von uns nicht bezahlbar? Wohl wissend, dass notwendige Pflege ihren Preis hat. Viele ältere Kollegen können/dürfen aus gesundheitlichen Gründen keinen Nachtdienst mehr machen; die Belastung wird deshalb von immer weniger Personal getragen. Gibt es hier Lösungen? Und: Wie soll eine Pflegekraft künftig noch mehr Menschen nicht nur pflegen, sondern ihnen auch geistig und psychosozial Beistand leisten? Wie bleibt diese Pflegekraft dabei selbst geistig gesund? So lauteten die drei eingereichten Fragen, die in der Abstimmung die Mehrzahl der Stimmen erhielten. Dr. Natalie Lotzmann beantwortete diese drei Fragen per Videobotschaft.

Zu den Video-Antworten auf inqa.de

Bildquelle: inqa.de © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Alexander Keller

Ehemaliger Chefredakteur vom Wohnen im Alter Magazin.

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