Neue Förderung soll Gründung von Senioren-WGs erleichtern

Alexander Keller

Chefredakteur vom Wohnen im Alter Magazin. Experte für die Themen rund ums Wohnen im Alter, Pflege und Online Marketing. Gerne können Sie mir Ihre Fragen zusenden.

Das könnte Dich auch interessieren...

3 Antworten

  1. Maurice sagt:

    Netter Post. Kann nicht schaden, sich mit dem Thema genauer zu befassen. Werde bestimmt auch die nächsten Posts im Auge behalten.

  2. Alia sagt:

    Es ist höchste Zeit, die Rahmen-Bedingungen dieser sog. Senioren-WGs durch Aufsichtsbehörden zu überprüfen. Meine Innenansicht einer solchen Senioren-WG ergab folgendes: Es ist nur eine einzige Pflegehilfskraft vorhanden (über 24 Std. im Wechsel). Zur Medikamentengabe huscht jeweils eine Person herein und ist nach 5-10 Minuten wieder weg. Die sog. „Alten“ erhalten kaum bis keine Mobilibierung. Daher sitzen sie stundenlang dösend in einem Sessel, vor der Glotze oder liegen den ganzen Tag depressiv im Bett herum. Agre3ssisonen und auch weinen werden verboten.
    Die Pflegehilfskräfte – je einzeln – kochen in der Nacht, waschen Wäsche, bereiten am Tag die jeweiligen Essen weiter vor, wer noch gehen kann, darf zur Toilette, wer hierzu Hilfe bräuchte, wird (auch gegen den Willen) in Windeln gesteckt. Dort wird auch mal geschrieen: ich will hier raus. Doch wer hier reinkommt, kommt – ohne Angehörige – nicht mehr raus. In dieser Senioren-WG sehen die Bewohner keinen Himmel mehr, es gibt keinen Balkon. Keine Spazierfahrt im Rollstuhl. Die Hilfskräfte, die eigentlich vor allem den Haushalt werfen, die Leute anziehen, waschen, zu Tische bringen und wieder ins Bett, haben gar keine Zeit, sich den Bewohnern „pflegerisch“ zuzuwenden.
    Ein Anruf bei der Heimaufsicht ergab, dass sie keinen Zutritt zu diesen Einrichtungen haben, weil diese wie eine „private Wohnung“ (das sie ja auch sind) behandelt werden. Die Bewohner haben ihre Zimmer gemietet, der Hauptmieter, ein ambulanter Pfelgedienst, darf jede Kontrolle dieser WGs verwehren, da er niemanden in seine sog. Privaträume zur Kontrolle reinlassen muss.
    Es gäbe noch viel zu berichten.
    Dieses Modell wäre brauchbar, wenn hier in Berlin – wie in anderen Bundesländern – die Anwesenheit einer ausgebildeten Fachkraft und auch einer extra Haushaltshilfe zur Pflicht gemacht werden würde.
    So sind Senioren-WGs mit reduziertester Personaldecke und weitgehendem Verzicht auf eine mobilisierende Pflege ein „Goldesel“ für die Betreiber. Es muss nicht darauf hingewiesen werden, dass die Beschäftigten überbelastet sind und zum Schweigen verpflichtet wurden.
    Zum derzeitigen Zeitpunkt ist es nicht ratsam, Angehörige in eine solche Einrichtung zu geben. Denn sie sind ja keine Pflegeeinrichtungen. Sie kosten dennoch ca 2.000 Euro monatlich. Jedenfalls sollte Interessenten an dieser Wohnform eine Woche lang „mitleben“, bevor sie eine solche Einrichtung in Anspruch nehmen.
    Eine Diskussion hierüber ist extrem notwendig, denn dies ist ein „falscher Weg“, der so viele Türchen auflässt, dass ohne Qualitätskontrollen möglichst viel Geld abzuzocken ist.
    Alia

  3. Steffen sagt:

    Sie verallgemeinern hier unrechterweise ihre Erlebnisse bzgl. einer einzigen Senioren-WG. Wahrscheinlich handelt es sich bei ihnen um eine ehemalige unliebsame Mitarbeiterin welche keinen Bock zu arbeiten hat und im Nachhinein ihren Arbeitgeber als Schuldigen sucht um ihren Frust abzubauen. Einen solchen schwachsinnigen Babberschmatz welchen sie hier verfasst haben, habe ich mein Lebtag noch nicht gelesen. Das haut dem Fass den Boden raus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.