Advertorial: Was tun bei Inkontinenz im Alter?

Obwohl immer mehr Menschen – insbesondere höheren Alters – betroffen sind, ist Inkontinenz nach wie vor ein Thema, das häufig unter den Tisch fällt. Die meisten Betroffenen versuchen das Problem weitestgehend auszublenden und verheimlichen es im Zuge dessen zunächst vor ihrer Umwelt. Dadurch, dass die Betroffenen jedoch unter sehr großem psychischen Stress stehen, werden sie letztendlich wiederum auch zu einer großen Belastung für ihre Angehörigen, Freunde und beispielsweise das Pflegepersonal. Dabei gibt es Möglichkeiten, auch mit Inkontinenz ein erfülltes Leben zu führen. Einzige Bedingung: Man muss beginnen, sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen.

1. Schritt: Die Ursache bestimmen

Die nahe liegendste Ursache für Inkontinenz im Alter ist die ganz normale Veränderung des Harntraktes. Insbesondere bei Frauen kann auch der mit dem fortschreitenden Alter einhergehende Abbau der Beckenbodenmuskulatur der Grund für unerwünschten Urinverlust sein. Dennoch muss nicht zwingend darin die Wurzel des Problems zu finden sein. Inkontinenz kann ebenso durch Übergewicht hervorgerufen werden und auch Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten sind keine Seltenheit. Weitere Ursachen sind ebenso chronisch auftretender Husten beziehungsweise Asthmaerkrankungen sowie die altersbedingte Form der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Gewissheit über die tatsächliche Ursache des Leidens kann nur ein Besuch beim Arzt bringen. Erst wenn der Ursprung der Inkontinenz gefunden ist, lässt sich ein adäquater Lösungsansatz finden.

2. Schritt: Lösungsansätze finden

Häufig helfen Medikamente gegen die Inkontinenz. Auch das Trainieren der Beckenbodenmuskulatur wird in vielen Fällen als Behandlungsmethode verwendet. Wer sich sofort in seiner Haut wohler fühlen möchte, sollte es einmal mit speziellen Einlagen zum Beispiel von Tena versuchen. Diese verhindern zwar nicht, dass der Harn austritt, nehmen die Flüssigkeit jedoch sofort auf und verhelfen so zu mehr Lebensqualität. Feuchte Unterwäsche kann schließlich sehr unangenehm sein. In Pflegeheimen, in denen zumeist gleich mehrere Bewohner an Inkontinenz leiden, bietet es sich außerdem an, Gebrauch von den speziellen Tena-Services für Pflegeheime zu machen. In Angeboten dieser Art ist nicht nur die Lieferung der Produkte, sondern ebenfalls die Bereitstellung von hilfreichen Tipps enthalten. Diese können nicht nur den Bewohnern, sondern auch dem Pflegepersonal zugutekommen.

Einige Tipps für den Umgang mit Betroffenen

Da Inkontinenz gerade bei Menschen höheren Alters sehr häufig auftritt, sind die in Altersheimen angestellten Pfleger in der Regel entsprechend geschult und können mit dem Problem sehr viel besser umgehen als Laien. Dennoch kann es nicht schaden, wenn sich auch Personen, die mit dem Thema vertraut sind, von Zeit zu Zeit einige grundsätzliche Dinge ins Gedächtnis rufen.

  1. Informieren Sie sich über das Leiden.
  2. Berücksichtigen Sie die Gefühle Ihres Gegenübers.
  3. Machen Sie klar, dass das Problem keine Seltenheit ist.
  4. Bieten Sie die gemeinsame Suche nach Lösungsansätzen an.
  5. Werden Sie nie ungeduldig.

Bild: © Siri Stafford/Lifesize/Thinkstock

Gastautor

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